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St. Christophorus Kirche

  • Kirchenweg 4
    25884 Viöl
Beschreibung

St. Christophorus Kirche

Vor gut 850 Jahren wurde diese Kirche erbaut als Haus Gottes, ein Raum der Begegnung, ein Raum des Glaubens. Die Kirche erzählt von den Menschen, die diese Kirche gebaut und gestaltet haben, von den Menschen, die hoffnungsvoll und fröhlich gekommen sind oder verzagt und voller Trauer. Die Kirche erzählt von Gott und seiner Geschichte mit den Menschen, von seiner Menschwerdung in Jesus Christus, zentral im Altarbild festgehalten. Die Kunstwerke predigen vom Weg, den Gott mit seinen Menschen gegangen ist, von der Schöpfung bis auf den heutigen Tag. Ursprünglich wurde die Viöler Kirche aus Feldsteinen errichtet. Davon zeugt das Südportal, wo noch alte Mauerreste vorhanden sind. Über der Südertür findet sich das aus einem großen Granitfindling herausgehauene Kreuz des Typanons. Es hat großen Seltenheitswert und dürfte die einzige romanische Granitplastik dieser Art weit über Nordfriesland hinaus sein.Griechisches Kreuz Das griechische Kreuz auf dem Typanon ist das Wahrzeichen der oströmischen Kirche in Byzanz gewesen. Es darf vermutet werden, daß es über die Handelswege der Wikinger, also über Haitabu, seinen Weg nach Viöl gefunden hat. Dieses Kreuz ist ein Indiz für die sehr frühe Errichtung der Viöler Feldsteinkirche. Ab 1150 kam in unserer Gegend der Backsteinbau auf. Lehm war ausreichend im "Pölker" vorhanden, und auch das Ziegelbrennen konnte vor Ort stattfinden. So wurde die Kirche neu in Backstein errichtet. Ob sie zuvor baufällig geworden war, ein Brand sie zerstört hatte oder die Viöler schlicht mit der Zeit gehen wollten, liegt im Dunkeln. Am Gesamtbauwerk lassen sich folgende Bauabschnitte nachweisen: Die Feldsteinkirche um 1100, Backsteinschiff und Chor um 1200, das Karnhaus um 1300 und um 1450 der Westturm. Das Schiff ist romanisch, das Karnhaus und der Turm sind gotisch. Der mit Rundbögen versehene romanische Chor hat ein gotisches Kreuzrippengewölbe. Dies mag auf eine in gotische Zeit notwendig gewordene Erneuerung des Gewölbes zurückzuführen sein.
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