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Auferstehungskirche Dresden-Plauen

  • Reckestraße 6
    01187 Dresden

Auferstehungskirche Dresden-Plauen

Die Geschichte unserer Kirche läßt sich bis ins 12.Jh. zurückverfolgen. Im Jahre 1150 wurde ein kleine Dorfkirche auf dem Hainberg südlich von Dresden erwähnt. Im Jahre 1296 wurde erstmalig von einem Pfarrer, Peter von Plawa, berichtet. "Dominus Petrus, plebanus in Plawen" Im Jahre 1901 begann der große Erweiterungsbau des Kirchgebäudes unter Leitung der Architekten Lossow und Vieweger. Besonders zu erwähnen ist der reiche Jugenstilschmuck, den die Kirche erhielt. Am 9.März 1902 wurde das neue Kirchgebäude geweiht. 1903 wurde die Kirche in Auferstehungskirche umbenannt. An die alte Namensgebung, Michaeliskirche, erinnern noch die vielen Engelköpfe im gesamten Kirchenschiff. Im Umfeld des Gotteshauses wurde 1907 von Stadtbaurat Hans Erlwein eine neue Treppenanlage mit einem kastellartigen Eckturm geschaffen. Die Kirche blieb weitestgehend von Kriegseinwirkungen verschont. Lediglich die Glasfenster im Altarraum gingen verloren. Am 1. Juli 1945 fand im Gotteshaus das erste Nachkriegskonzert des Kreuzchores statt, der die Kirche auch später für gelegentliche Auftritte nutzte. Als Ersatz für die verlorenen Glocken wurde das Geläut der zerstörten Zionskirche eingebaut. In den Jahren 1952 und 1953 wurde der gesamte Stuck im Chorraum entfernt und die Fenster zugemauert. Ein neue Orgel erhielt die Kirche im Jahre 1985. Der historische Prospekt blieb erhalten und wurde durch ein Rückpositiv ergänzt. Die Bauausführung lag bei der Firma Eule / Bautzen. Ab 1989 gab es langwierige Überlegungen zu einer Neugestaltung des Chorraumes. Die zugemauerten Fenster wurden wieder geöffnet und mit einfarbigem Kathedralglas versehen. Der Chorraum wurde neu ausgemalt. Die Neuausgestaltung des Kirchenraumes ließ auch die Frage nach neuen Fenstern für den Altarraum aufkommen. Dabei sollten die ursprünglichen Themen der Fenster aufgenommen werden. Von links nach rechts waren die Themen Weihnacht, Taufe, Kruzigung, Auferstehung und Pfingsten zu gestalten. Die Wahl fiel dabei auf den Künstler Wolfgang Korn aus Dresden. Der Künstler hat sich dabei einer modernen Form- und Farbensprache bedient. Im Gottesdienst am 25.05.2003, Rogate, waren erstmals die Fenster des Altarraumes wieder vollständig. Nach der Fertigstellung der Turmsanierung und der neuen Dachbedeckung, kann man die Kirche, die sicherlich zu den schönsten in Dresden zählt, wieder in ganzen Schönheit bewundern.

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